Ein Smart Home ist kein Gerätekatalog, sondern die Art und Weise, wie ein Raum auf seine Bewohner reagiert. NexHome plant, programmiert und wartet KNX-Systeme für anspruchsvolle Wohnungen, Villen und Geschäftsräume in Kroatien.
Was KNX ist – und warum NexHome
KNX ist der offene Weltstandard für die Gebäudeautomation. Seit über dreißig Jahren verbindet er Beleuchtung, Klima, Beschattung, Audio, Sicherheit und Energieverbrauch zu einem stimmigen System. Anders als einzelne "Smart"-Gadgets, die über Apps zusammengehalten werden, arbeitet KNX direkt auf der Installationsebene — ohne Cloud-Zwang, ohne Abhängigkeit von einem einzigen Hersteller und ohne Kompromisse, wenn das Internet ausfällt.
Bei NexHome behandeln wir jedes Projekt wie eine Architekturaufgabe: zuerst das Gespräch, dann das Konzept, dann ein präzises Programm. Unsere Ingenieure sind für KNX, DALI und UniFi zertifiziert; jedes ausgelieferte System wird mit schriftlicher Dokumentation, einer Sicherung des Programms und einem klaren Wartungsvertrag übergeben. Wir verkaufen keine Geräte — wir bauen ein Zuhause, das seine Bewohner versteht.
Licht und Szenen
Beleuchtung ist die empfindlichste Schicht jedes Innenraums — sie verändert gleichzeitig die Farbe des Raumes, die Wahrnehmung der Architektur und die Stimmung der Bewohner. Unsere Lichtlösungen stützen sich auf die DALI-Ansteuerung einzelner Leuchten in Kombination mit KNX-Szenen auf Raumebene.
In der Praxis bedeutet das: Eine Berührung am Wandtaster ruft die Szene "Abendessen" auf — die Pendelleuchte über dem Tisch fällt auf 35 %, die Stehleuchten im Wohnbereich leuchten warm bei 2700 K, das Akzentlicht am Bild schaltet sich ab. Die Szene "Film" senkt die Beschattung, schaltet das Hintergrundlicht aus und lässt nur wenige Orientierungspunkte stehen. Alles ist in einer einheitlichen Logik programmiert, und der Kunde kann jede Szene später per App oder Sprachassistent feinjustieren.
• DALI 2 / DALI Broadcast für die Steuerung einzelner Leuchten und Tunable White
• KNX-Szenen auf Raum-, Etagen- und Gebäudeebene
• Astronomische Uhr für die Außenbeleuchtung nach Sonnenauf- und -untergang
• Zirkadiane Lichtkurven für Schlaf- und Kinderzimmer
Klima und Komfort
Klima ist unsichtbar, bis sie versagt — und dann das Einzige, worauf die Bewohner achten. Mit KNX behandeln wir jeden Raum als eigene Klimazone mit eigenem Profil: Das Schlafzimmer geht nachts auf 19 °C, das Bad heizt den Boden um 6:45 Uhr auf 26 °C, das Wohnzimmer reagiert auf Anwesenheit und Fensterstatus.
Wir integrieren Wärmepumpen (Daikin, Mitsubishi, Vaillant), Fußbodenheizung, Fan Coils, Wärmerückgewinnung (Zehnder, Helios) und automatische Beschattung in eine einzige Logik. Die Komponenten arbeiten nicht parallel, sondern koordiniert: Bei prognostiziertem heißen Tag fährt die Beschattung herunter, bevor die Sonne aufs Glas trifft, und die Kühlung schaltet nicht voll, sondern konditioniert den Raum über eine Kurve vor.
Multiroom-Audio
Musik soll dem Menschen folgen, nicht umgekehrt. Unsere Audiolösungen kombinieren Sonos- und Bluesound-Quellen mit passiven Deckenlautsprechern (Monitor Audio, KEF Ci, Bowers & Wilkins CCM), sodass die Technik in der Decke verschwindet und der Klang dennoch vollwertig bleibt.
KNX und Sonos kommunizieren über ein eigenes Gateway: Beim Betreten der Küche startet die Szene "Morgenkaffee" eine Spotify-Connect-Playlist bei 22 % Lautstärke, beim Öffnen der Terrassentür folgt die Musik nach draußen, um 23:00 Uhr fallen die Zonen automatisch auf Nachtniveau. Audio ist mit der Türsprechstelle verbunden — beim Klingeln senken alle Zonen die Lautstärke, der Besucher wird abgewickelt, danach läuft die Musik genau dort weiter, wo sie aufgehört hat.
Netzwerke und WLAN
Das Netzwerk ist das Nervensystem des Smart Homes — ist es instabil, funktioniert nichts anderes. Deshalb bauen wir jedes Projekt auf der Ubiquiti-UniFi-Plattform auf: sorgfältig geplante räumliche Anordnung der Wi-Fi-6- und Wi-Fi-7-Access-Points, PoE-Switches in einem hochwertigen Rack, Gateway mit Perimeter-Firewall und lokal gehosteter Controller (nicht in der Cloud, aus DSGVO-Gründen).
Der Verkehr wird per VLAN segmentiert: das Hauptnetz der Familie, ein Gästenetz mit zeitlich begrenztem Zugang, ein isoliertes Netz für IoT-Geräte (TV, Kühlschrank, Saugroboter), die keine Privatdokumente "sehen" dürfen, und ein eigenes Netz für den KNX/IP-Verkehr mit eigener QoS-Priorität. Die gesamte Infrastruktur wird rund um die Uhr überwacht — fällt ein AP aus, wissen wir es vor dem Kunden.
• UniFi Wi-Fi 6 / Wi-Fi 7-Abdeckung mit Heatmap-Analyse
• VLAN-Segmentierung mit separatem IoT-Netz
• Strukturierte Verkabelung in Cat6A bis zu jeder relevanten Position
• Glasfaserstrecken zwischen Gebäuden auf größeren Grundstücken
Sicherheit
Sicherheit im Smart Home beschränkt sich nicht auf eine Sirene — sie wird zu einer Schicht, die sich unauffällig mit jedem anderen System verzahnt. Beim abendlichen Abschließen der Haustür schaltet das Haus selbstständig die Perimeterzone scharf, dimmt die Innenbeleuchtung auf nächtliche Orientierungspunkte und senkt die Außenbeschattung im Erdgeschoss. Wird um 3 Uhr morgens ein Kellerfenster geöffnet, schaltet die Szene "Einbruch" alle Außenleuchten ein, entriegelt die verdeckte Sirene und benachrichtigt den Eigentümer.
Wir arbeiten mit Alarmzentralen von Paradox und Satel, die per ASCII-Protokoll mit KNX kommunizieren, mit Hikvision- und UniFi-Protect-Kameras mit lokaler Aufzeichnung (NVR im Technikraum — kein Versand der Aufnahmen ins Ausland) sowie mit Zutrittskontrolle per NFC-Karte und Code. Zusammen ergibt das ein System, das mitdenkt und nicht nur reagiert.
Häufig gestellte Fragen unserer Kunden
Für eine durchschnittliche Wohnung von etwa 100 m² rechnen wir mit 4–6 Wochen vom Vertrag bis zur Programmierung, in Abstimmung mit Elektroinstallateur und Baufirma. Bei einer 300-m²-Villa mit Außenbereich und Pool sind 3–4 Monate realistisch, weil mehrere Szenario-Iterationen und das Feintuning nach dem Einzug dazukommen.
Für eine mittelgroße Wohnung mit Beleuchtung, Klima und Beschattung beginnen wir bei etwa 12.000–18.000 EUR für den KNX-Teil, ohne Leuchten. Villen mit Audio, Sicherheit und fortgeschrittenen Szenarien bewegen sich üblicherweise zwischen 35.000 und 90.000 EUR. Wir geben grundsätzlich ein Festpreisangebot nach der Konzeptphase ab — ohne nachträgliche Überraschungen.
Auf die Geräte geben wir die Herstellergarantien weiter (in der Regel 2–5 Jahre je nach Marke), auf unsere eigene Arbeit — Programmierung, Inbetriebnahme und Netzwerkkonfiguration — gewähren wir zwei Jahre Garantie. Alle Kunden gehen in einen Wartungsvertrag mit jährlicher Vorsorgeprüfung und 24-Stunden-SLA über.
Der ideale Zeitpunkt ist Neubau oder umfassende Sanierung, weil der KNX-Bus eine eigene Leitung an jeder Wanddose benötigt. Für Bestandsobjekte nutzen wir einen hybriden Ansatz: KNX-RF-Funktaster, IP-Gateways zu Licht und Klima sowie lokale KNX-Inseln in Räumen, in denen ohnehin der Bodenbelag aufgenommen wird. Wir richten die Lösung immer am Machbaren aus, nicht am Wunschdenken.
Ja. Standardmäßig liefern wir eine Home-Assistant-Bridge, die die KNX-Geräte für Apple HomeKit, Google Home und Alexa bereitstellt — Sie können sie also mit anderen "Smart"-Gadgets kombinieren, die Sie bereits besitzen. Alle kritischen Funktionen (Licht, Klima, Sicherheit) bleiben jedoch auf KNX und funktionieren auch ohne Internet — Sprachassistenten sind ein bequemes Plus, nicht das Rückgrat.
Es lohnt sich in dem Maß, in dem wir das System gemeinsam planen. Für die Übergangszeit empfehlen wir ein "Core"-Modul — KNX-Licht und -Klima in den Räumen, die Sie nicht anfassen, plus vorbereitete strukturierte Verkabelung für künftige Zonen. So wird die Sanierung 2028 kein Neukauf, sondern nur die Erweiterung der bereits vorhandenen Wirbelsäule.
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